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8 Dokumentation

(1) Die Dokumentation ist der erforderliche Nachweis für die Qualität und für den Nutzen einer Kampfmittelräumung.


Grundzüge der Dokumentation

(2) Die Untersuchung und Räumung von Liegenschaften liefern umfangreiche Daten. Eine detaillierte, eindeutige und nachvollziehbare Dokumentation aller Arbeiten, Daten und Ergebnisse ist notwendig, um

  • Flächen, die untersucht und/oder geräumt worden sind, eindeutig lokalisieren zu können,
  • die durchgeführten Untersuchungen und deren Ergebnisse, die zu einer Bewertung und/oder Gefährdungsabschätzung geführt haben, nachvollziehbar und prüfbar zu machen,
  • einmal erhobene Daten für zukünftige Maßnahmen bereitzustellen,
  • die Qualitätskontrolle durchgeführter Untersuchungen und Räumungen sicherzustellen,
  • die Rechnungsprüfung zu ermöglichen,
  • die Beweissicherung der Gefahrenbeseitigung zu führen.

(3) Insbesondere die lagegetreue Lokalisierung der Verdachts- und Belastungspunkte, -objekte und -bereiche ist notwendig.

(4) Die Kampfmittelräummaßnahmen sind prozessbegleitend zu dokumentieren. Die Grundlagen der Baufachlichen Richtlinie (BFR) Vermessung sind zu berücksichtigen. Die Sachdaten und geographischen Daten von Kampfmittelräummaßnahmen sind in einem eingeführten Geoinformationssystem, beim Bund im „Liegenschaftsinformationssystem Außenanlagen LISA®", zu führen.

(5) Die Anforderungen an die Dokumentation in den Phasen A bis C sind in den Anhängen 6 und 9 definiert. Diese umfassen u.a.:

  • Historisch-genetische Rekonstruktion der Kampfmittelbelastung,
  • Geophysikalische Untersuchungen,
  • Testfelder,
  • Räumkonzept,
  • Vermessung,
  • Prüffelder,
  • Abschlussbericht zu Räumungen,
  • Bestätigung der Kampfmittelfreiheit.

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