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6.3 Dokumentation des Räumkonzeptes

(1) Im Erläuterungsbericht wird einleitend die Ausgangslage geschildert (insbesondere Standortverhältnisse, Gefahrenlage und Räumziele). Die Entscheidung zu den für die Räumung durchzuführenden Maßnahmen ist textlich aufgrund der Untersuchungsergebnisse aus der Vorplanung zu begründen, zu beschreiben sowie zeichnerisch darzustellen. Die Räummaßnahme selbst ist in Anlehnung an die Struktur der Mustergliederung zu beschreiben. Bestandteile des Berichtes sind die Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanung unter besonderer Berücksichtigung des Nachbarschaftsschutzes, Brandschutzes, persönlichen Arbeitsschutzes und der Rettungskette sowie die Auflistung der Projektbeteiligten und der zuständigen Behörden.

(2) Zur zeichnerischen Darstellung gehören:

  • Ablaufplan,
  • Liegenschaftsplan mit Fachinformationen zu (z.B.)
    • Räumsektoren,
    • kontaminationsverdächtigen und kontaminierten Flächen,
    • Vermessungspunkten,
    • relevanten baulichen Anlagen,
    • Infrastruktur, insb. zu befahrende Straßen,
    • Bodenbedeckung,
    • fließenden und stehenden Gewässern,
    • Schutzgebieten und schutzwürdigen Gebieten,
    • Geologie des relevanten Tiefenbereichs,
    • Testfeldern,
    • notwendigen räumtechnischen Einrichtungen (z.B. Bereitstellungslager Kampfmittel),
    • Kampfmittelbelastungskarte,
    • Sektoren mit hohem Gefährdungspotenzial,
    • Nutzung und Nutzungsabsichten.

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